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Fördermittel für soziale Hilfsangebote 15.12.2006 Uckermark (MOZ)
Von Daniela Windolff
Mit über 800 000 Euro werden auch im kommendem Jahr Dienstleistungs- und Beratungsangebote der freien Wohlfahrtspflege vom Landkreis gefördert. Frauenhäuser, Suchtberatungsstellen, ambulante Hilfen für Behinderte, Sozialarbeit für Alte, Kranke und sozial Bedürftige, Begegnungsstätten für Senioren und vieles mehr sind Angebote für große Teile der Bevölkerung, die im Landkreis unverzichtbar aber ohne öffentliche Förderung nicht finanzierbar sind. Wichtigste Partner dabei sind die freien Träger der Wohlfahrtshilfe, die solche offenen Angebote einrichten und betreiben. Finanziert werden sie zum großen Teil aus dem Kreishaushalt. Der Sozialausschuss des Kreistages hat jüngst die Fortschreibung des Konzeptes zur Förderung der freien Wohlfahrtshilfe für 2007 beschlossen und damit grünes Licht gegeben, dass Träger wie die Diakonie, das DRK, die Volkssolidarität und viele andere Geld für ihre wichtige soziale Arbeit erhalten und Angebote aufrechterhalten können. Darunter sind so bewährte Projekte wie die Seniorenbegegnungsstätten von Arbeiterwohlfahrt, DRK oder Volkssolidarität ebenso wie Sozialarbeit, die die MAQT oder das DRK leisten. Voraussetzung ist, dass die Angebote niedrigschwellig, also ohne Bärokratie und Antragsverfahren, von jedem Bedürftigen nutzbar sind. Die geförderten ambulanten Dienste und Leistungen stehen als Angebote der allgemeinen Daseinsvorsorge allen Einwohnern des Landkreises zur Verfügung.
