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Kurssystem vorm Aus - MAQT macht weiter
26.01.2005 Schwedt (MOZ)
"Handeln!" blinkt es auf der Internetseite der Uckermärkischen Arbeitsfördergesellschaft MAQT. Doch alle Kursangebote der so genannten Bildungsoffensive des Vereins Märkische Ausbildungsgesellschaft, Qualifizierungs- und Trainingszentrum gelten erst einmal für 2003/2004. Und auch das viel gelobte landesweite "Kurssystem kontra Langzeitarbeitslosigkeit" endet am 31. März. "Ja, das stimmt", bestätigt Anette Losensky, die Geschäftsleiterin für Bildung im MAQT. Es gebe zwar noch immer viele Nachfragen, aber aufgrund mehrerer neuer Gesetze mit der Einführung des Arbeitslosengeldes II habe es auch für das MAQT inhaltliche und organisatorische Veränderungen gegeben. Ob es ein Nachfolgeprojekt für das Kurssytem, das nach Aussagen keinesfalls das einzige Standbein des Vereins gewesen sei, geben wird, kann sie momentan noch nicht sagen. "Wir hoffen, dass wir da innerhalb des ersten halben Jahres mehr wissen." Irgendetwas komme bestimmt, da ist sie sich sicher, auch wenn das neue Projekt wohl eher an Nichtleistungsempfängern ausgerichtet sei und voll auf Freiwilligkeit abzielen würde. Überhaupt blicken Anette Losensky und die 18 Mitarbeiter an den MAQT-Standorten Schwedt, Angermünde und Prenzlau trotz einiger Unsicherheit optimistisch in die Zukunft. Die hängt unter anderem davon ab, ob die in diesem Monat beim Uckermärkischen Amt für Grundsicherung eingereichten Trainings- und Weiterbildungsmaßnahmen bewilligt werden. Und zwar möglichst schnell, damit befristete Arbeitsverträge erneut verlängert werden können.

